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Intel benennt Active-Management-Partner

10.09.2004

Intel hat die Systems-Management-Partner für seine in dieser Woche im Rahmen des IDF in San Francisco vorgestellte Technik "Intel Active Management" bekanntgegeben. Active Management soll in künftige Intel-Prozessoren eingebaut werden und unter anderem Remote-Management, Hardware- und Software-Tracking sowie proaktive Warnfunktionen erleichtern. Intel schätzt nach ersten Tests, dass es damit intern rund 16 Millionen Dollar bei Asset Management und Client-Support einsparen kann, dazu kommen noch zehn Prozent geringere Kosten für Wartungsverträge durch genaueres Asset-Management-Reporting.

Wenig überraschend wurde der in Salt Lake City ansässige Intel-Spin-off LANDesk Software auserkoren, passende Lösungen in den Bereichen Patch-Management, Softwareverteilung, Inventory- und Asset-Management sowie Remote Control zu entwickeln. LANDesk war im September 2002 von Intel auf eigene Füße gestellt worden und mag aufgrund seiner immer noch engen Kontakte zur früheren Mutter gewisse Vorteile haben.

Was allerdings Wettbewerber nicht davon abhält, gleichfalls Lösungen für AMT zu entwickeln. Altiris hat beispielsweise angekündigt, es arbeite mit Intel daran, Silizium-basierende AMT-Funktionen wie Out-of-band-Management, Asset-Management und Alerting mit seiner IT-Lifecycle-Management-Software zu integrieren. BMC will mit seinen Anwendungen für Change- und Configuration-Management, Asset Management, Patch-Management und Application Management ebenfalls AMT-basierende Geräte unterstützen, und auch CA und Check Point Software haben erste Produkte demonstriert, die auf Intels neuer Technik basieren. (tc)