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Initiative will Distributed Computing standardisieren

09.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einige IT-Schwergewichte haben sich zu der Organisation New Productivity Initiative zusammengeschlossen, um Standards für die verteilte Datenverarbeitung zu entwickeln. Bei dem so genannten Distributed Computing werden unterschiedliche, in einem Netz zusammengeschaltete Rechner für die gemeinsame Lösung von Aufgaben eingesetzt. Die Sache hat jedoch einen Haken: Soll ein Job auf mehrere Computer unterschiedlicher Art wie Windows-PCs, Unix- oder Linux-Rechner verteilt werden, muss für jeden eine eigene Software geschrieben werden. Die New Productivity Initiative will sich um einen einheitlichen Ansatz bemühen. Zu den Gründern gehören neben den IT-Unternehmen Hewlett-Packard, Compaq, Silicon Graphics, AT&T, Alcatel, Nokia und Cadence auch die Automobilkonzerne Ford Motor, BMW, Toyota, General Motors, der Mischkonzern Procter & Gamble sowie die

Distributed-Computing-Softwareschmiede Platform Computing.