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IDC: IT-Investitionen wachsen bis 2009 um jährlich 5,9 Prozent

17.08.2005
Nach Schätzungen der IDC garantieren höhere Investitionen im Medien-, Kommunikations- und Gesundheitssektor bis Ende dieser Dekade ein gesundes Wachstumsniveau bei den weltweiten IT-Ausgaben.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Schätzungen des Marktforschungsinstituts IDC garantieren höhere Investitionen im Medien-, Kommunikations- und Gesundheitssektor bis Ende dieser Dekade ein gesundes Wachstumsniveau bei den weltweiten IT-Ausgaben. Im Schnitt, so schätzt Anne Songtao Lu, Programm-Managerin bei IDC, werde das mittlere jährliche Wachstum bis Ende 2009 bei 5,9 Prozent liegen. Insgesamt legen die IT-Ausgaben somit von 1,06 Billionen im laufenden Jahr auf voraussichtlich 1,34 Billionen Dollar zu.

Aus Sicht der IT-Branche sei diese Perspektive ziemlich gut, erklärt die IDC-Analystin. "Es kommt zwar nicht mehr zu einem zweistelligen Wachstum wie vor 2000; für eine relativ reife Industrie ist der Anstieg aber immer noch sehr gesund."

Laut IDC sind Behörden, Fertigungsindustrie und Finanzdienstleister auch künftig für den Löwenanteil der IT-Ausgaben verantwortlich. Die größten Zuwächse würden jedoch in Branchen verzeichnet, die sich bislang eher zurückhielten, etwa dem Medien-, Kommunikations- und Gesundheitssektor, so Lu. IT-Hersteller profitieren unter anderem von der Konkurrenz zwischen Medien- und TK-Unternehmen, da die Grenzen zunehmend verschwimmen.

In den vergangenen Jahren ist aber auch die Bedeutung der Verbraucher gestiegen. Laut IDC hatte deren Anteil vor fünf Jahren noch rund fünf Prozent betragen, soll aber bereits in diesem Jahr fast zehn Prozent erreichen. (mb)