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IDC: CRM bleibt ein Boom-Markt

17.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auch wenn die wirtschaftliche Gesamtlage der IT-Branche schwer zu schaffen macht - mit Produkten für das Customer Relationship Management (CRM) lässt sich weiterhin gutes Geld verdienen. Die Marktforscher der International Data Group (IDC) haben jedenfalls ermittelt, dass die entsprechenden Umsätze im Jahr 2000 um 84 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar gestiegen sind. Bis zum Jahr 2005 erwarten die Auguren im CRM-Markt ein Volumen von 14 Milliarden Dollar. Neue Produkte, Anbieter und Techniken soll dieses Wachstum vorantreiben.

Trotz der makroökonomischen Flaute hielten Anwender CRM weiter für eine Kernkomponente ihre Geschäftsstrategie, so IDC. Unter den gegenwärtigen Marktbedingungen bevorzugten Unternehmen allerdings eher eine allmähliche CRM-Implementierung, statt eine komplette Lösung auf einen Schlag zu installieren. Heruntergebrochen auf die drei Teilbereiche Vertriebsunterstützung, Marketing-Unterstützung sowie Kundendienst und Kontakt-Center erwartet IDC überall ein robustes Wachstum. Sales Automation war im vergangenen Jahr mit 2,6 Milliarden Dollar der größte der drei Teilmärkte. Führender Hersteller war IDC zufolge Siebel Systems mit 23 Prozent Marktanteil.