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IBM will RLX-Server verkaufen

08.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das von ehemaligen Compaq-Mitarbeitern gegründete Unternehmen RLX Technologies stellt heute auf der Networld+Interop in Las Vegas seine Strom sparenden Server mit Transmetas "Crusoe"-Prozessoren vor. Damit zielt das Unternehmen vor allem auf Betreiber von Server-Farmen wie ISPs und ASPs (Internet/Application Service Provider). Außerdem hat RLX einen starken Verbündeten: Das "Wall Street Journal" berichtet, IBM - das RLX bereits mitfinanziert hat - werde die Server der Startup-Company über seine Web Server Division vertreiben.

RLX bringt in seinem Rackmount-System 336 individuelle Server unter, wo ansonsten nur 42 Systeme Platz finden. Die einzelnen Module sind etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel und verbrauchen mit 15,7 Watt nur rund ein Sechstel so viel wie zurzeit verfügbare Stromspar-Server.