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IBM trotzt der Chip-Marktkrise mit neuer Fabrik

31.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Big Blue setzt auf die Chip-Industrie und weiht inmitten der Branchenkrise eine Drei-Milliarden-Dollar-Fabrik im US-Bundesstaat New York ein. Das Werk ist die kostspieligste Investition, die IBM je getätigt hat. Investoren befürchten, dass die Fabrik nicht genügend ausgelastet werden kann, um die Abschreibungskosten zu decken. So würde IBMs ohnehin gebeutelte Halbleitersparte zusätzlich belastet.

John Kelly, Senior Vice President der Unternehmenseinheit, versucht, diese Ängste zu zerstreuen. Das Werk habe genügend Kunden, um bis Ende dieses Jahres in die schwarzen Zahlen zu kommen. (bw)