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IBM: Möglicher Irak-Konflikt bedroht Geschäft im Nahen Osten

13.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wegen der anhaltenden Unsicherheit über einen möglichen Irak-Krieg ist das Wachstum von IBM im Nahen Osten fast zum Stillstand gekommen. Hans Ulrich Märki, Chairman für Big Blues Geschäftsbereich EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika), erklärte gegenüber dem "Wall Street Journal", dass das Geschäft in der Region zwar nicht komplett zur Ruhe gekommen sei. Die Kunden würden derzeit jedoch ihre Kaufentscheidungen hinauszögern. Märki bezweifelt allerdings, dass die Herkunft seines Unternehmens ein Grund für die aktuelle Zurückhaltung sei. "Die Käufer haben keine andere Wahl", so der Topmanager, da das komplette Technologieangebot im Nahen Osten aus den USA stammt, sei es von HP, Microsoft oder IBM." Die Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten bezeichnete der gebürtige Schweizer mehr als unklar. Märki hofft jedoch, dass der Markt wieder

wachsen wird, wenn die Krise beendet ist. (mb)