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IBM hat Pläne für I-Series bis 2010

05.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die I-Series-Familie (vormals AS/400) von IBM zählt zu den wenigen noch vermarkteten Midrange-Systemen. Erst letzte Woche gab Hewlett-Packard bekannt, die E3000-Produkte (ehemals HP3000) nicht mehr zu vertreiben. Der Brancheninformationsdienst "Computergram" will nun erfahren haben, dass Big Blue eine Roadmap für die Weiterentwicklung der Hardware-Plattform ausgearbeitet hat, die mindestens bis ins Jahr 2010 reicht. Demnach sollen in den nächsten Jahren neue Server auf den Markt kommen, die mit Prozessoren der "Power"-Linie ausgestattet sind. Bereits bekannt ist, dass der Hersteller im nächsten Jahr I-Series-Rechner mit Power5-Chip herausbringen will. Diese "Squadron"-Server möchte IBM als Symmetric Multiprocessing-Systeme in Acht- und 64-Wege-Ausführung anbieten. Die Taktfrequenz der CPUs liegt zwischen 1,5 und 2 Gigahertz. Etwa 2005 sollen

3-Gigahertz-Prozessoren verfügbar sein. Letztere fertigt der Konzern in 90-Nanometer-Technik. Die aktuellen I-Series-Computer arbeiten mit einem Power4-Prozessor mit 1,3 Gigahertz Taktrate.

Ende 2006 oder Anfang 2007 sollen die Midrange-Boliden mit Power6-Schaltkreis ausgestattet werden, die dank des 65-Nanometer-Verfahrens eine Taktfrequenz von über 4 Gigahertz erlauben. Was die Power7-CPUs anbetrifft, hat IBM noch keine konkreten Planungen, fest steht aber offenbar, dass sie in die I-Series-Linie etwa 2009 oder 2010 eingebaut werden. (fn)