Web

 

IBM gibt Testversion von DB2 Viper frei

06.04.2006
Neue Datenbank zeichnet sich durch XML- und Sicherheits-Features aus.

IBM stellt ab heute eine offene Beta-Testversion seiner unter dem Codenamen "DB2 Viper" angekündigten neuen Datenbank-Generation zur Verfügung. Highlight von Viper ist eine neue Technik, mit der sowohl konventionelle relationale Daten wie auch XML-Daten in ihrem nativen Format in einem System verwaltet werden können. IBM spricht in diesem Zusammenhang von einer neuen Flexibilität, die Kunden für das Daten-Management im Rahmen einer Service-orientierten Architektur (SOA) benötigen.

Ambuj Goyal, General Manager im Bereich IBM Information Management, unterstrich während der Ankündigung des Viper-Testdrive auch die neuen Sicherheits-Features, unter anderem das auf SOA ausgelegte DB2 Label Based Access Control (LBAC). Es erlaubt seinen Benutzern, in der Datenbank Strukturen anzulegen, über die der Zugriff auf sensitive Daten auf neue Weise gesteuert werden kann. Neben einer zeilenorientierten Verwaltung der Zugriffsrechte können auch Spalten zu Gruppen zusammengefasst und benannt werden sowie der Zugriff auf der Ebene dieser Gruppen gesteuert werden.

Die marktreife Version von DB2 Viper ist für Mitte dieses Jahres geplant. (ue)