Power Acceleration and Design Center

IBM, FZ Jülich und Nvidia kooperieren

10.11.2014
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
IBM, Nvidia und das Forschungszentrum Jülich haben die Gründung eines gemeinsamen neuen Kompetenzzentrums bekanntgegeben.

Das Power Acceleration and Design Center soll Wissenschaftler und Ingenieure dabei unterstützen, Simulationsrechnungen auf Openpower-kompatiblen Systemen mit GPU-Beschleunigern durchzuführen. Experten der beiden IT-Anbieter und vom FZ Jülich bündeln darin einer Mitteilung zufolge ihre technologischen und wissenschaftlichen Kompetenzen, um die Programmierung, Portierung und Optimierung wissenschaftlicher Codes für vielfältige Anwendungen voranzubringen.

IBM-Supercomputer Juqueen im Jülich Supercomputing Centre
IBM-Supercomputer Juqueen im Jülich Supercomputing Centre
Foto: Forschungszentrum Jülich

Auf Basis der Power-Prozessoren von IBM und Nvidia-Grafikbeschleunigern soll die gemeinschaftlich betriebene Einrichtung neue Softwarelösungen schaffen und den Aufbau einer neuen Supercomputer-Architektur vorantreiben. Die Entwicklungsarbeiten erfolgen im Rahmen der 2013 gegründeten Openpower-Foundation, an der sich mittlerweile über 70 Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligen, darunter auch Jülich.

Forschungszentrum Jülich aus der Vogelperspektive
Forschungszentrum Jülich aus der Vogelperspektive
Foto: Forschungszentrum Jülich

Mit dem Forschungszentrum verbindet die IBM eine langjährige Partnerschaft über die Entwicklung und Installation mehrerer Rechnergenerationen hinweg; seit 2011 gibt es ein gemeinsames Exascale Innovation Center. Mit Nvidia wiederum betreibt das FZ Jülich seit 2012 das analog ausgerichtete Nvidia Application Lab.