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IBM-CEO Palmisano kassiert ab

08.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - 2004 war ein gutes Jahr für IBM - und Samuel Palmisano. Wie aus dem bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Jahresbericht hervorgeht, wurde der Chairman und CEO von Big Blue für seine Leistung im vergangenen Jahr mit insgesamt 8,8 Millionen Dollar entlohnt. Das entspricht einem Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber 2003.

Grund für die Erhöhung war die Auszahlung von 1,7 Millionen Dollar aus einem längerfristigen Bonus-Programm. Palmisanos normale Prämie sank dagegen leicht von 5,4 Millionen auf 5,3 Millionen Dollar. Das Grundgehalt des Topmanagers stieg gegenüber 2003 um 110.000 auf 1,7 Millionen Dollar. Außerdem bezog der Konzernchef in beiden Jahren je 250.000 Aktienoptionen.

Zur Begründung der fürstlichen Bezüge verwies der Entlohnungsausschuss von IBM auf Palmisanos Leistungen. Big Blue habe unter seiner Führung eine Reihe von Schwierigkeiten gemeistert und im vergangenen Jahr bei Umsatz und Marktanteilen deutlich zugelegt. Der weltgrößte IT-Konzern hatte seine Einnahmen 2004 gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf 89,1 Milliarden Dollar gesteigert. Der Nettogewinn legte gleichzeitig um elf Prozent auf 8,43 Milliarden oder 4,93 Dollar je Aktie zu (Computerwoche.de berichtete). (mb)