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Hynix schließt Verkauf von Randaktivitäten ab

06.10.2004

Der südkoreanische Speicherchiphersteller Hynix Semiconductor hat seine Randaktivitäten an die Risikokapitalsparte der Citigroup verkauft. Wie der größte Gläubiger des Unternehmens, die Korea Exchange Bank, mitteilte, betrug der Kaufpreis rund 830 Millionen Dollar.

Für den Betrag erhielt Citigroup Venture Capital (CVC) fünf Fabriken in der Nähe von Seoul, in denen Chips für Flachbildschirme oder Kamera-Handys gefertigt werden. Die Aktivitäten, mit denen Hynix rund 20 Prozent seiner Umsätze erzielte, sollen als MagnaChip Semiconductor Ltd. weitergeführt werden; mit CVC als größten Aktionär.

Hynix hatte bereits vor zwei Jahren den Verkauf seiner Nebengeschäftsbereiche beschlossen, um mit den Erlösen seine Schulden zu reduzieren. Der Hauptgläubiger Korea Exchange Bank hatte dem Deal mit der Citigroup Anfang Juni nach längeren Verhandlungen zugestimmt (Computerwoche.de berichtete). Wegen Unstimmigkeiten über den endgültigen Kaufpreis sowie Protesten von kleineren Anlegern, die sich gegen eine Abspaltung aussprachen, hatte sich der Abschluss des Deals aber weiter verzögert. (mb)