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HP veranschlagt Unternehmensteilung mit 200 Millionen Dollar

04.06.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard (HP) wird nach eigenen Angaben eine außergewöhnliche Belastung in Höhe von 200 Millionen Dollar für die Aufteilung des Unternehmens in seiner Bilanz ausweisen. Die Abschreibung, die HP laut Aussage einer Sprecherin "nicht weh tut", wird vermutlich zum Ende des laufenden Geschäftsjahres (31. Oktober) erfolgen. Anfang März 1999 hatte das Unternehmen angekündigt, es werde seinen Test- und Meßgeräte-Bereich in ein eigenständiges - bislang noch namenloses - Unternehmen auslagern (CW Infonet berichtete). Analysten erwarten bislang einen Gewinn von 3,57 Dollar pro Aktie für das laufende Finanzjahr. 1997/98 hatte der Konzern einen Nettoprofit von 2,95 Milliarden Dollar oder 2,77 Dollar je Anteilschein ausgewiesen.

Der Noch-CEO (Chief Executive Officer) Lewis Platt erklärte außerdem vor Analysten, die Auswirkungen der Jahr-2000-Umstellung seien noch immer "nicht einzuschätzen". HP rechne allerdings mittlerweile damit, daß sie weniger schwerwiegend ausfallen würden als noch vor einem Jahr angenommen.