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HP konsolidiert die eigene IT

14.12.2005
Der IT-Hersteller Hewlett-Packard will im kommenden Jahr seine insgesamt 762 Datamarts in einem einzigen Data-Warehouse zusammenlegen und außerdem seine Rechenzentren konsolidieren.

Die Pläne stellt HPs Director und CEO Mark Hurd höchstpersönlich vor. Demnach sollen nicht nur die zahlreichen Analyseanwendungen durch ein neues Data-Warehouse ersetzt werden; das Unternehmen will darüber hinaus auch seine 85 Rechenzentren in 29 Ländern an sechs Standorten konsolidieren. Hurd gab die Maßnahmen auf einer Konferenz für Sicherheits-Analysten in New York bekannt und rechnet für 2006 mit erheblichen IT-Ausgaben. Die bisher eingesetzten Insellösungen müssten ersetzt werden, da unter anderem deren Wartung sehr viel Geld koste. Wo die sechs verbleibenden Rechenzentren stehen werden, wollte er nicht verraten. Unklar ist auch, ob in Folge der IT-Konsolidierung weitere Arbeitsplätze bei HP abgebaut werden. Bob Wayman, Chief Financial Officer (CFO) bei HP, ließ erst vor einem Monat verlauten, dass durch die firmenweite Restrukturierung nicht wie bisher angenommen 14.500, sondern 15.300 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. (rg)