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Hitachi schmeißt PCs für Thin Clients raus

24.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Lauf der nächsten 24 Monate will der japanische Elektronikriese Hitachi 16.000 Desktop-Rechner durch Thin-Client-Geräte ersetzen. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren vor allem Sicherheitsbedenken: "Security ist ein extrem ernstes Thema, das sich allein über Passwörter nicht mehr auffangen lässt", erklärt Kazuo Furokawa, Leiter für Informations- und Telekommunikationssysteme bei dem Unternehmen.

Bereits im Februar hat der Konzern damit begonnen, Thin Clients zu testen. Dabei kamen Hitachis eigene Geräte vom Typ "Flora Se210" zum Einsatz, an denen sich die Anwender über ein USB-Token anmelden. Sämtliche Zugriffe auf die Server vom Client aus sind Passwort-geschützt. Möglicherweise soll das Konzept auf alle 242.000 in Japan arbeitenden Mitarbeiter ausgeweitet werden. (ave)