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Hersteller standardisieren mobiles Messaging

14.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die in der Initiative Wireless Village zusammengeschlossenen Hersteller haben einen neuen Standard zum Datenaustausch zwischen mobilen Geräten veröffentlicht. Mit "IMPS 1.0" (Interoperability of Mobile instant messaging and Presence Services) sollen sich Texte und Bilder zwischen PDAs (Personal Digital Assistants), Handys und PCs über beliebige Mobilfunknetze austauschen lassen. Produkte, die auf dem Standard basieren, werden ab Ende 2002 zu haben sein, so Frank Dawson, Chef der Mobile-Messaging-Abteilung bei Nokia. Außer Nokia unterstützen rund 100 weitere Hersteller Wireless Village, darunter auch Ericsson und Motorola. US-Berichten zufolge sind die Mobilfunk-Netzbetreiber noch zurückhaltend. Erste Tests mit den neuen

Geräten sollen in den USA im Juni 2002 stattfinden. Das Bereitstellen entsprechender Dienste könnte laut Anbietern mit fünf Dollar Aufschlag auf die Grundgebühr pro Monat zu Buche schlagen. (lex)