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Henkel setzt auf den Identity Manager von Sun

22.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel führt für seine rund 50.000 Mitarbeiter in 125 Ländern eine konzernweite Lösung für das Passwort- und Authentifizierung-Management ein. Das Unternehmen hat sich für den "Identity Manager" von Sun Microsystems entschieden. Sun wird das Einführungsprojekt zusammen mit dem Implementierungspartner Kogit aus Darmstadt betreiben.

Henkel versteht das Projekt als eine wichtige Maßnahme zum verbesserten Schutz unternehmenskritischer Daten. Zu den bereits angeschlossenen Anwendungsbereichen zählen neben den SAP-Systemen und ERP-Anwendungen für die Verwaltung der zentralen Geschäftsabläufe auch Lotus Notes und Microsofts Active Directory als Verzeichnisdienst.

"Unser Ziel war es, ein zentrales Identity Management mit weltweitem Zugang zu implementieren, das ein Web-basierendes Frontend nutzt", erklärt Roland Stahl, System Engineer Directory Services bei Henkel, die Projektausrichtung. "Außerdem war unsere Forderung, neue Funktionalitäten nutzen zu können, die in unserem bisherigen System nicht vorhanden waren, wie etwa Workflow- und Selfservice-Funktionen. Für den Fall, dass ein Mitarbeiter beispielsweise sein Passwort vergessen hat, greift der Selfservice und ermöglicht es dem Mitarbeiter, sein Passwort mit Hilfe strukturierter Prozeduren selbstständig neu einzurichten."

Neben den technischen Aspekten war für Henkel wichtig, gesetzliche Auflagen für die Revisionssicherheit zu erfüllen. Die auf zwei Linux-Servern installierte Software-Architektur arbeitet mit agentenlosen Konnektoren. Die Verbindung zu den unterschiedlichen Applikationen wird hierbei über offene Protokolle realisiert. Die komplette Administration der Identitäten - von der Einrichtung über die Verwaltung und Überwachung bis hin zum Löschen der Zugänge - erfolgt über das Web-Frontend des zentral eingesetzten Sun Identity Manager. (jha)