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Großbritannien surft breitbandig

15.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Nutzung von breitbandigen Internet-Zugängen hat sich in Großbritannien seit Anfang des Jahres fast verdoppelt. Im Januar waren 332.000 Teilnehmer bei der britischen TK-Regulierungsbehörde Oftel gemeldet. Ende Juni hatten bereits 709.000 kleine und mittlere Unternehmen sowie private Anwender einen Breitbandanschluss via Kabel, DSL (Digital Subscriber Line) oder ADSL (Asymmetric Subscriber Line) beantragt. Der Boom ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der britische TK-Anbieter BT die Gebühren gesenkt und ein selbst-installierendes ADSL-Kit auf den Markt gebracht hat.

Branchenkenner befürchten jedoch, dass sich der Run auf die schnellen Web-Zugänge schon in ein paar Monaten abschwächen wird. Der Pool an preisbewussten Umsteigern sei irgendwann erschöpft. Um das erklärte Ziel, bis 2006 fünf Millionen Breitband-User zu gewinnen, erreichen zu können, müsse BT vor allem guten Content entwickeln. (sp)