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Gartner: E-Mail drängt zunehmend ins Privatleben

03.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Marktforscher von Gartner haben gestern Ergebnisse einer Studie zur Nutzung elektronischer Post vorgestellt. Demnach drängen geschäftliche E-Mails zunehmend ins Privatleben US-amerikanischer Arbeitnehmer: 42 Prozent rufen inzwischen während des Urlaubs ihre Mails ab, 23 Prozent tun dies auch am Wochenende. Auch generell bestimmt die elektronische Kommunikation den Arbeitsalltag. 53 Prozent der Befragten prüfen ihr Postfach wenigstens sechs mal am Tag, 34 Prozent behalten ihren Mailaccount sogar ständig im Auge.

Das tägliche Mail-Aufkommen liegt laut Gartner im Schnitt bei 22 Botschaften. Davon sind allerdings nur 27 Prozent so wichtig, dass sie einer sofortigen Aufmerksamkeit bedürfen. Sogar 37 Prozent klassifizieren die Auguren als "Berufs-Spam" - zum Beispiel das simple "Ok" eines Kollegen auf eine Anfrage. Mit der Verwaltung ihrer E-Mails verbringen die amerikanischen Arbeitnehmer im Schnitt 49 Minuten am Tag.