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G8-Staaten wollen "Digital Divide" überbrücken

21.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Heute beginnt der G8-Gipfel in Okinawa, wo die sieben führenden Industriestaaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, USA) und Russland unter anderem über die Beseitigung der so genannten "Digital Divide" beraten wollen. Mehrere Unternehmen und Organisationen haben im Vorfeld Vorschläge eingesandt, wie der Graben zwischen den Ländern mit Zugang zu modernen Technologien und solchen ohne Zugang überbrückt werden kann.

Am Mittwoch legten Mitglieder des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) einen neun Initiativen umfassenden Entwurf dazu vor, wie die internationale Gemeinschaft unter der Leitung der G8-Staaten vorgehen könnte. Das Forum fordert vor allem ein koordiniertes Vorgehen in Bezug auf die sich entwickelnden Länder, was multilaterale Institutionen, die internationale Wirtschaftsgemeinschaft, öffentliche Sozialeinrichtungen und philanthropische Einrichtungen betrifft. Zudem müsse der Zugang zu Bildung gewährleistet sein, für wirtschaftliche Stabilität gesorgt und neue Finanzierungsmethoden für Unternehmertum geschaffen werden. Ferner sollten die Regierungen den Wettbewerb im Bereich Telekommunikation, Internet-Infrastruktur und E-Commerce ankurbeln.