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Fujitsu macht dem Sparc64 mehr Dampf

17.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Fujitsu wird in dieser Woche seine "Sparc64-V"-RISC-Prozessoren beschleunigen, die in den auch von Fujitsu Siemens Computers (FSC) vertriebenen "Primepower"-Unix-Servern zum Einsatz kommen. Die Erhöhung der Taktrate erfolgt einige Monate vor dem ursprünglichen Zeitplan und wird laut "Computerwire" der letzte Speed Bump vor der Einführung des Dual-Core-Chips "Ultrasparc64-VI" (Codename "Olympus") sein.

Bei seiner Einführung wurde der zu Suns "Ultrasparc" Software-kompatible Sparc64-V in einem 130-Nanometer-Kupferprozess gefertigt und taktete mit 1,1 Gigahertz, 1,3 GHz, 1,32 GHz oder 1,35 GHz; der Level-2-Cache fasste jeweils 2 MB. Im vergangenen Jahr folgte der 90-Nanometer-Chip "Sparc64-V+" mit 3 MB L2-Cache und 1,82 oder 1,89 Gigahertz Takt. Die neueste Variante enthält nun 4 MB Level-2-Cache (in den kleineren Servern "Primepower 650/850" weiterhin 3 MB) und taktet zwischen 2,025 und 2,16 Gigahertz. Alle neuen Ausführungen sind ab sofort erhältlich. (tc)