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FTC koordiniert globale Suche nach Web-Betrügern

24.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) hat gestern die ersten Ergebnisse einer weltweiten Suchaktion nach Internet-Betrügern veröffentlicht. Mehr als 150 Behörden und Organisationen in 28 Ländern hatten im Rahmen der Aktion "GetRichQuick.Con" das World Wide Web nach Angeboten durchforstet, die ihren Besuchern (fälschlicherweise) Wege zu schnellem Reichtum versprechen. Insgesamt 1600 mal wurden die Ermittler dabei fündig. Die Betreiber der entsprechenden Sites werden nun von der FTC angeschrieben und verwarnt. Falls die Betreiber ihre Angebote nicht zurückziehen, drohen juristische Schritte. Bei früheren Aktionen dieser Art wurde so eine Schließungsquote zwischen 20 und 70 Prozent erreicht. "Wir machen das, was früher der gute alte Sheriff getan hat: Wir jagen die Leute aus dem Web und stecken sie - falls nötig - ins

Gefängnis", erklärte Drew Edmondson, Generalstaatsanwalt von Oklahoma und Teilnehmer der Aktion.