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Fiorina: "Wir bekommen keine weichen Knie"

04.10.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Geschäft des IT-Konzerns Hewlett-Packard (HP) hat sich nach den Worten von HP-Chefin Carly Fiorina seit der Ankündigung der geplanten Fusion mit und infolge der jüngsten Terroranschläge verlangsamt. Dennoch werde HP unverändert an dem Vorhaben festhalten, sagte Fiorina gestern in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir haben unsere Fusionspläne nicht geändert", erklärte sie. Die Verantwortlichen beider Unternehmen bekämen auch angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage "keine weichen Knie". Dennoch zeigte sich Fiorina besorgt über die Entwicklung der Aktienkurse beider Unternehmen nach Bekanntgabe der Fusion. Sie habe mit einem derart drastischen Einbruch nicht gerechnet. Verbesserte Konditionen für Compaq-Aktionäre werde es deshalb jedoch nicht geben, betonte sie.