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Fiducia und rbg fusionieren

27.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Karlsruher Fiducia AG fusioniert rückwirkend zum 1. Januar mit der Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaftsbanken (rgb), Aschheim, zur Fiducia IT AG. Die rgb-Generalversammlung hatte bereits am 18 Juni grünes Licht gegeben, die Fiducia-Hauptversammlung stimmte vorgestern einstimmig für die Fusion. Das Unternehmen stellt sich als Full-Service-Provider auf. Größte Kundengruppe sind vorerst 926 Volks- und Raiffeisenbanken mit einer Bilanzsumme von gut 300 Milliarden Euro sowie weitere Finanzdienstleister. Künftig will sich die Fiducia IT ihren Marktanteil außerhalb des Bankensektors deutlich erhöhen und sich neue Märlte erschließen.

Von der Fusion versprechen sich Fiducia AG und rgb, die in der Vergangenheit bereits im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Genossenschaftlicher Rechenzentralen (AGR) kooperiert hatten, Kosteneinsparungen durch Synergieeffekte sowie bessere Einkaufskonditionen. Das Leistungsspektrum der Fiducia IT AG reicht von strategischer Beratung über Entwicklung und Realisierung von IT-Lösungen, Verkauf von Hard- und Software sowie Basis- und Anwendungsbetrieb in Rechenzentren bis hin zur Übernahme kompletter Geschäftsprozesse. Das Unternehmen ist neben Karlsruhe und Aschheim auch in Berlin, Dresden, Erfurt, Kassel, Mörfelden, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgart sowie Troisdorf mit Niederlassungen und Tochtergesellschaften präsent. (tc)