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EDS: Optimismus dank 54 Gewinnplus

26.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der texanische IT-Serviceriese EDS hat im ersten Quartal 2001 446,1 Millionen Dollar oder 93 Cent pro Aktie verdient. Das sind 54 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (288,9 Millionen Dollar oder 60 Cent je Anteilschein). Allerdings wird das Resultat nicht unerheblich durch außergewöhnliche Zugewinne geschönt. Ohne diese betrug der Profit 56 Cent (Vorjahr: 47 Cent) und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Die Einnahmen steigerte EDS von 4,58 Milliarden Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres um neun Prozent auf 4,99 Milliarden Dollar. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen neue Aufträge mit einem Wert von zusammen 7,5 Milliarden Dollar (Vorjahr: 4,5 Milliarden Dollar); das Backlog summiert sich damit auf 80 Milliarden Dollar.

In ökonomisch harten Zeiten gehe es Dienstleistern wie EDS gewöhnlich gut, erklärte Chairman und CEO (Chief Executive Officer) Dick Brown. Für das gesamte Geschäftsjahr strebe er eine operative Gewinnmarge von zehn Prozent an, so Brown weiter. Im ersten Quartal betrug der Wert 8,9 Prozent (nach 10,5 Prozent in Q4/2000), es gibt also noch einiges zu tun.