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E-Procurement spart Daimler-Chrysler Zeit und Geld

05.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die von Daimler-Chrysler eingeführten E-Procurement-Maßnahmen (Computerwoche online berichtete) tragen offenbar Früchte. Der Automobilkonzern kaufte in den vergangenen zwölf Monaten für rund zehn Milliarden Euro im Internet ein. Dabei handelt es sich um ein Drittel des Beschaffungsvolumens, das im Jahr 2001 in neu geschlossenen Aufträgen vergeben wurde. Insgesamt wurden 510 Online-Auktionen veranstaltet. Neben Einsparungen im Materialkauf konnte Daimler-Chrysler die Durchlaufzeiten im Einkauf um rund 80 Prozent verringern und Prozesskosten einsparen.

Rüdiger Grube, stellvertretendes Vorstandsmitglied für die Konzernentwicklung, äußerte sich zufrieden über die ersten Erfahrungen: "Die im E-Procurement erzielten wirtschaftlichen Effekte decken bereits im ersten Jahr der Implementierung die bisherigen Investitionen in E-Business und bergen auch für die Zukunft große Potenziale." Die E-Business-Aktivitäten des Unternehmens sollen daher im laufenden Jahr im "vollen Umfang" weiterverfolgt werden. (ka)