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E-Government: EDV-Wildwuchs verursacht Kosten in Milliardenhöhe

23.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Aufbau von virtuellen Verwaltungen im Internet wird nach Ansicht der Unternehmensberatung Mummert + Partner deutlich teurer als ursprünglich erwartet. Der Grund: Länder und Gemeinden stimmen ihre Konzepte bislang nicht untereinander ab und setzen bei der Einführung von E-Government-Systemen auf völlig unterschiedliche DV-Lösungen. Die zur nachträglichen Vernetzung der Verwaltungsportale erforderlichen Soft- und Hardware-Umstellungen sehen die Berater als Ursache einer Kostenlawine von mehreren Milliarden Mark. Die Consultants fordern deshalb umgehend einen "Masterplan" für die Einführung bundesweiter EDV-Standards im Hinblick auf einheitliche Datenhaltung und Vernetzbarkeit von IT-Systemen: "Denn nur wenn die elektronischen Verwaltungsplattformen auf lange Sicht untereinander vernetzt werden, macht E-Government Sinn", so Mummert + Partner.