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E-Commerce tritt in die Phase des "Hyperwachstums" ein

25.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Forrester Research tritt der elektronische Handel innerhalb der nächsten vier Jahre in Westeuropa, Asien und Lateinamerika in die Phase des "Hyperwachstums". Die Marktanalysten schätzen, dass der globale E-Commerce (Business-to-Business und Business-to-Consumer) im Jahr 2004 einen Umfang von 6,9 Billionen Dollar einnehmen wird. Für dieses Jahr prognostiziert Forrester einen weltweiten Umsatz von rund 650 Milliarden Dollar. In den USA soll das Verkaufsvolumen im E-Commerce von 488 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf knapp 3,2 Billionen Dollar im Jahr 2004 steigen. Der derzeitige Anteil von 75 Prozent der USA am weltweiten Handel werde 2004 voraussichtlich nur mehr 46 Prozent ausmachen.

Grund dafür sei das schon jetzt einsetzende "Hyperwachstum" in anderen Weltregionen: In Westeuropa mit den größten Märkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien soll der elektronische Handel von 87 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf rund 1,5 Billionen Dollar im Jahr 2004 zunehmen, so die Marktforscher. Das Wachstum in der asiatisch-pazifischen Region werde allerdings noch rasanter vonstatten gehen: Von voraussichtlich 53 Milliarden Dollar in diesem Jahr werde der E-Commerce in diesen Ländern auf knapp 1,65 Billionen Dollar in die Höhe schnellen. Laut Forrester werde in Lateinamerika der E-Commerce erst 2004 so richtig einsetzen. Der Umsatz wird dann von derzeit knapp 32 Milliarden auf 82 Milliarden Dollar steigen.