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Deutscher Jfax-Ableger geht an den Start

18.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der 26jährige Ostberliner Musiker und Computerfreak "Jaye" Muller (26), seines Zeichens President der Jfax.com Inc., New York, kam heute eigens aus dem Big Apple nach München, um dort den Startschuß für den deutschen Ableger seines Unified-Messaging-Dienstes, Jfax.de, zu geben. Beim Unified Messaging kann ein Benutzer E-Mails, Sprach- und Faxbotschaften über ein gemeinsames Postfach verwalten. "Die Menschen werden in den nächsten zehn Jahren 80 Prozent ihrer Kommunikation über vereinheitlichte Nachrichtenformate abwickeln", hofft Muller, dessen Angebot in den USA bereits ziemlich eingeschlagen hat.

Die Jfax.de GmbH, Regensburg, bietet ab sofort ihren Kunden das Paket "Jfax Personal Telecom" an. Gegen eine Einrichtungsgebühr von 15 Euro bekommt jeder Abonnent eine persönliche Telefonnummer (der Anbieter verspricht die Freischaltung innerhalb von zehn Minuten), die er in einer von 80 "Jfax-Städten" weltweit einrichten kann. Danach werden eine monatliche Gebühr von 12,50 Euro sowie weitere Nutzungsentgelte fällig. Ein Fax in die USA kostet zum Beispiel 0,05 Euro pro Seite.