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Deutsche Universität setzt auf Sun-Fire-Cluster

03.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bis zum Jahr 2002 will die Technische Universität Aachen (RWTH) einen Supercomputer bestehend aus 32 "Sun-Fire-6800"-Servern mit jeweils 24 Prozessoren installieren. Das "High-Performance-Computing" (HPC-)Cluster von Sun Microsystems soll für komplexe, computerbasierte Simulationen und andere rechenintensive Anwendungen genutzt werden.

Mit der aktuellen Aachen-Connection landete Server-Hersteller Sun seinen bisher größten Coup im HPC-Bereich. Wie das Unternehmen gegenüber dem britischen Nachrichtendienst “Computerwire” mitteilte, haben die Sun-Fire-Server Produkte der Konkurrenten IBM, SGI, Compaq und Hewlett-Packard ausgestochen.

Nach Angaben von Sun will die Aachener Universität noch in diesem Monat mit dem stufenweisen Aufbau des Sun-Fire-6800-Clusters beginnen, der Ende 2002 abgeschlossen sein soll. Das System, das nach seiner Fertigstellung eine Gesamtrechenleistung von gut 2,3 Teraflops bieten soll, wird mit Suns “Grid Engine”, einer Software zum Ressourcen-Sharing, ausgestattet sein. Zu den Prozessorgeschwindigkeiten des Clusters sowie finanziellen Details des Deals wurden keine Angaben gemacht.