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Cybernet reduziert Verlust

08.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Münchner Internet-Dienstleister Cybernet, dem im Juli von der Börsenpostille "Platow Brief" zusammen mit sieben weiteren am Neuen Markt notierten Internet-Firmen der Untergang prophezeit worden war (Computerwoche online berichtete), konnte sein Minus im dritten Geschäftsquartal erstmals seit einem Jahr wieder in den einstelligen Millionenbereich drücken. Das Unternehmen hat seinen Nettoverlust im dritten Geschäftsquartal auf 4,8 Millionen Euro verringert. Enthalten ist ein außergewöhnlicher Gewinn von 12,7 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag das Defizit noch bei über neun Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank um 26,2 Prozent auf 5,9 Millionen Euro. Der Umsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem

Vorjahresquartal um 60,4 Prozent auf 9,5 Millionen Euro.

Angesichts des jüngsten Ergebnisses hofft Cybernet, sein Anfang 2000 gestecktes Ziel, ab Mitte 2001 schwarze Zahlen zu schreiben, erreichen zu können. Zudem verfüge das Unternehmen über genügend Finanzmittel, um "bis weit in das Jahr 2002" im Geschäft bleiben zu können, hieß es.