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Coppereye beschleunigt Datenbank-Indexierung

28.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die kleine britische Softwareschmiede Coppereye verspricht mit ihrer neuen Indexierungstechnik "Adaptive Addressing" eine bis zu 200-fach höhere Datenbankleistung. Coppereye hat gerade die neue Version 3.1 seines Flaggschiffprodukts "Adaptive Adressing Custom Indexing" herausgebracht. Diese verfügt über das "Fastbuild"-Feature. Damit ist laut Hersteller ein Durchsatz von 250.000 pro Sekunde und Disk (auf einer Sun E450 mit 400 Megahertz) möglich, sodass bei vorsortierten Daten ein Index über 50 Millionen Rows in knapp über drei Minuten erstellt wäre.

Im Vergleich mit traditionellen Indexierungsverfahren wie Bitmap, B-Tree oder Hashed Indexes bietet die Technik laut Coppereye erhebliche Vorteile. Dazu gehören lineare Build-Performance unabhängig von der Datenmenge, ein Transaktionsmodus der Indexdaten mit Unterstützung für neue Daten, eine Option für "extra dichte" und damit Platz sparende Indexe und Support für das Konzept von Read-only-Indexen für statische Daten. (tc)