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Checkpoint profitiert von gestiegenem Sicherheitsbewusstsein

16.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Firewalls und anderer Sicherheitssoftware konnte der israelische Anbieter Checkpoint Software Technologies seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um fast 50 Prozent steigern. Das Unternehmen weist für das Gesamtjahr 2001 netto einen Überschuss von 322 Millionen Dollar oder 1,25 Dollar pro Aktie aus. Das Ergebnis liegt damit laut First Call/Thomson zwei Cent über den durchschnittlichen Erwartungen der Wallstreet-Analysten. Im Vorjahr hatte der IT-Sicherheitsspezialist einen Profit von 221 Millionen Dollar beziehungsweise 84 Cent erwirtschaftet. Mit Einnahmen von 528 Millionen Dollar gelang es dem Unternehmen außerdem, 2001 den Umsatz des damaligen "Rekordjahres" von 425 Millionen Dollar zu überbieten.

Im vierten Quartal 2001 erzielte Checkpoint einen Profit von 77 Millionen Dollar oder 30 Cent pro Aktie. Die Company übertraf damit die Prognosen der Wallstreet im Schnitt um einen Cent. Der ausgewiesene Nettobetrag liegt jedoch unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums von 81 Millionen Dollar oder 31 Cent. Auch die Einnahmen gingen im Jahresvergleich von 140,4 Millionen auf 122,5 Millionen Dollar zurück. Trotz des guten Abschneidens im vergangenen Jahr sind die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr gemischt. Checkpoint-President Jerry Ungerman rechnet jedoch damit, dass das Geschäft nach einer lauen ersten Jahreshälfte wieder anzieht.