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Charles Schwab erleidet Gewinneinbruch

18.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der operative Gewinn des Online-Brokers Schwab ist im ersten Fiskalquartal 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 63 Prozent auf 120 Millionen Dollar oder acht Cent pro Anteilschein gesunken. Das Unternehmen führt das Ergebnis unter anderem auf die geringeren Handelsaktivitäten der Kunden wegen der momentanen Marktschwäche zurück.

Die Zahl der Kundenkonten ist trotzdem im ersten Quartal um 280.000 auf insgesamt 7,6 Millionen gewachsen. Das bedeutet eine Steigerung um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das gesamte Anlagevermögen ist jedoch um 15 Prozent auf 806 Milliarden Dollar zurückgegangen. Im März dieses Jahres hatte die US-Company angesichts der drastisch gesunkenen Handelsaktivitäten seiner Kunden angekündigt bis zu 13 Prozent der Belegschaft (3400 Mitarbeiter) zu entlassen (Computerwoche online berichtete).