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CeBIT: Cisco und T-Systems demonstrieren Multipoint-Meeting mit Telepresence

19.03.2007
Multipoint Switch verbindet bis zu 36 Standorte.

Auf der CeBIT zeigt Cisco neue Technologien für seine Meeting-Lösung "Telepresence". Virtuelle Konferenzen lassen sich jetzt über mehrere Standorte hinweg initiieren. Hier zu bringt das Unternehmen den neuen "Telepresence Multipoint Switch" auf den Markt, der Teilnehmer von bis zu 36 physischen Standorten an einem virtuellen Konferenztisch versammelt. An- und Abmeldungen sollen auch bei einem laufendem Meeting möglich sein.

Neue Tools sollen zudem die Zusammenarbeit während einer Konferenz verbessern. Beispielsweise wird es laut Hersteller für Teilnehmer einfacher, Textdokumente, Tabellen und Bilder gemeinsam zu bearbeiten. Ferner sorge der neue "Telepresence Virtual Agent" für die nahtlose Integration virtueller Contact-Center-Agenten in netzwerkbasierende Lösungen zur Kundenbetreuung. Hierzu integriert der Agent die Ein-Screen-Version "Telepresence 1000" direkt in das "Cisco Unified Contact Center Express". Damit können beispielsweise Vertriebsprofis oder auch Technikexperten ad hoc und in Echtzeit die Kundenbetreuung unterstützen - unabhängig vom momentanen Aufenthalt in einer bestimmten Zweigstelle. Call-Center-Features sollen dabei die Anwahlprozeduren oder die Termindisposition automatisieren.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Telepresence-Systems haben allerdings ihren Preis: Die kleine Version mit nur einem Bildschirm kostet über 80.000 Euro, das große System rund 330.000 Euro. Zudem stellt Cisco gehörige Anforderungen an die Netzqualität: Wer wirklich Videokonferenzen in HDTV mit 1080p erleben will, sollte über WAN-Verbindungen verfügen, bei denen Unterbrechungen beziehungsweise Störungen im Datenfluss nicht länger als eine Millisekunde dauern. Zudem fordern die hochauflösenden Videos ihren Tribut in Sachen Bandbreite: Genügen für das kleine System etwa 5 Mbit/s, benötigt die größere Plattform um die 10 Mbit/s. (hi)