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Bull schnürt Linux-Starterpakete

13.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unter der Bezeichnung "Linux Express" offeriert Groupe Bull Infrastruktur-Pakete aus Hardware, Open-Source Software und Support rund um das quelloffene Unix-Betriebssystem. Vier Basispakete zielen auf Anwender in den Bereichen Web, Groupware, Application Server sowie High Availability ab. Hardwaregrundlage ist die Intel-basierende Server-Linie "Express5800", die Bull von NEC übernommen hat und die die Japaner wiederum gemeinsam mit dem auf fehlertolerante Systeme spezialisierten Anbieter Stratus entwickelt haben.

Als Linux-Distributionen hat Bull Red Hat, Suse und Mandrakesoft im Angebot, ergänzt um jeweils passende Open-Source-Produkte. Das Web-Paket enthält beispielsweise den Web- und Reverse-Proxy-Server von Apache, integrierte E-Commerce-Tools, DNS, NAT, Software für Load-Balancing, Firewall und Verwaltung; zur Groupware-Lösung gehören das OpenLDAP-Verzeichnis, Tools für Messaging und Worflow, File and Print Sharing, Firewall und Administration.

"JOnAS" for Linux ist für Application Serving via J2EE gedacht und basiert auf den ObjectWeb-Tools, und das Hochverfügbarkeitspaket zielt last, but not least auf das Clustering der anderen Linux-Server mittels der Software "Kimberley HA" und Support für Fibre Channel und das Storage-Subsystem "DAS 5300".

Der flankierende Support bietet Unterstützung bei Architektur-Design und -Optimierung und lässt sich auf Remote-Überwachung und -verwaltung sowie Open-Source-basierende Security-, Netz- und Entwicklungsumgebungen erweitern. Der Preis ist projektabhängig. Eine Einstiegs-Web-Lösung mit einem 1,8-Gigahertz-Xeon-Server, Red Hat 7.3 Professional, dem Open-Source-Software-Stack "Web for Linux" und zwei Monaten Support beispielsweise ist bereits für weniger als 2500 Euro erhältlich. (tc)