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BSA: Die üblichen Schreckensmeldungen

03.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In einem Komitee des US-Senats wurde in der vergangenen Woche ein Report vorgestellt, den PricewaterhouseCoopers im Auftrag der Business Software Alliance (BSA) erstellt hatte. Das erschreckende Resultat der Erhebung: Etwa 40 Prozent aller 1997 genutzten Software waren Raubkopien. Laut BSA entstanden dadurch ein Schaden von 11,4 Milliarden Dollar. Allein in den USA (27 Prozent Raubkopien) hätten 130 000 Arbeitsplätze geschaffen werden können, wenn weltweit nur noch lizenzierte Anwendungen benutzt würden. Colleen Pouliot, Senior Vice-President von Adobe, erklärte im Rahmen der Anhörung: "Die Software-Industrie beschäftigt weltweit über eine Million Menschen und generiert ein Steueraufkommen von 28 Milliarden Dollar. Würde illegale Software in den USA verschwinden und im Rest der Welt drastisch eingeschränkt, könnten wir bis zum Jahr 2005 eine weitere Million Jobs und zusätzlich 25 Steuermilliarden schaffen."