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Brain sieht wieder rot

14.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Breisacher Softwarehaus Brain International AG musste im ersten Geschäftsquartal 2002 wieder eine leichte Niederlage einstecken: Nachdem der Konzern das vergangene Jahr mit einem Gewinn abgeschlossen hatte (Computerwoche online berichtete), verbuchte Brain in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Nettofehlbetrag von 4,3 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anbieter von ERP- und E-Business-Lösungen einen Verlust von 3,5 Millionen Euro geschrieben. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds und der anhaltenden Investitionszurückhaltung hatten die Breisacher allerdings sogar ein Minus von 4,6 Millionen Euro erwartet. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg von 2,7 Millionen auf 3,8 Millionen Euro, entsprach damit jedoch der Planung für das saisonaltypisch schwache erste

Quartal.

Der Umsatz lag mit 24,7 Millionen Euro fast drei Prozent über Plan. Besonders positiv wertete das Breisacher Softwarehaus die Entwicklung im Lizenzverkauf, der mit Einnahmen in Höhe von sechs Millionen Euro das Planziel von 4,1 Millionen Euro deutlich übertraf. (mb)