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Brain International spricht Gewinnwarnung aus

11.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der durch die Fusion von Rembold + Holzer mit BIW entstandene mittelständische ERP-Anbieter (Enterprise Resource Planning) Brain International AG sieht sich im allgemeinen Negativsog des Marktes und hat eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr ausgesprochen. Das operative Ergebnis werde nicht in der beim Börsengang im März angekündigten Höhe ausfallen, hieß es. Unter dem Strich rechne man allerdings weiterhin mit schwarzen Zahlen. Für das voraussichtlich schlechte Abschneiden sei vor allem das schwache Lizenzgeschäft im dritten Quartal verantwortlich, meint Brain. Beim Umsatz erwartet der Hersteller nach neuesten Hochrechnungen allerdings ein Plus von rund 50 Prozent auf 250 Millionen Mark (inklusive der getätigten Akquisitionen). Den offiziellen Bericht für das dritte Quartal will Brain am 16. November präsentieren.