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Boston Consulting stellt 170 Mitarbeiter ein

14.02.2006
Die Unternehmensberatung ist vor allen an Frauen und Ingenieuren interessiert.

Die wieder gestiegene Nachfrage nach Beratungsleistungen zeigt sich im Personalbedarf der Boston Consulting Group (BCG) in Deutschland. Wurden im vergangenen Jahr 150 Neueinstellungen getätigt, so sind im laufenden Jahr weitere 170 Stellen geplant. Deutschland-Chef Dieter Heuskel verwies jetzt in Bergisch-Gladbach stolz darauf, dass ein Viertel aller Einsteiger Frauen sind. Ziel sei, ein Drittel weibliche Beraterinnen auf der Gehaltsliste zu haben. Steigern will die Beratungsgesellschaft auch den Anteil von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern.

Heuskel begründet die positive Entwicklung mit der erstarkten Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen und deren Expansionswünsche sowie dem Zufluss von privatem Kapital durch Finanzinvestoren. Das Geld verdienen die BCG-Consultants vor allem mit Strategie-, Wachstums und Innovationsberatung, was 41 Prozent des Umsatzes ausmacht. Die deutsche Niederlassung erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 616 Mitarbeitern einen Umsatz von 265 Millionen, was einem Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. (hk)