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Best Buy beseitigt Sicherheitslücken in vernetzten Registrierkassen

17.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Schnäppchen-Anbieter Best Buy hat seine drahtlos vernetzten Registrierkassen wieder in Betrieb genommen. Die Kassen waren Anfang Mai 2002 abgeschaltet worden, nachdem ein anonymer Hacker in eines der Filialnetze eingedrungen war und nach eigener Aussage Kreditkartennummern von Kunden abgegriffen hat (Computerwoche online berichtete). Nach Angaben des Unternehmens sind nun nicht näher bezeichnete Sicherheits-Updates in die Wireless LANs (WLANs) eingespielt worden. Ein Posting in der Securityfocus-Mailing-Liste "Vuln-Dev" weist allerdings darauf hin, dass es einem so genannten "War Driver" gelungen ist, erneut Daten aus einem Best-Buy-WLAN abzufangen. War Driver versuchen, sich mit mobilen Geräten wie Notebooks oder PDAs (Personal Digital

Assistants) in die Hot-Spots von drahtlosen Netzen einzuschleichen. Aus dem Posting geht jedoch nicht hervor, ob es wieder gelungen ist, sensible Daten abzufangen. Experten glauben, dass es viele Hacker nach dem Bekanntwerden der Sicherheitsprobleme nun erst recht auf die Best-Buy-Netze abgesehen haben. Mit PDAs können sie sich unauffällig in der Nähe der Fillialen postieren und Attacken starten. (lex)