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Bericht: Microsoft erzielt Einigung mit der SEC

31.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat sich nach langwierigen Verhandlungen mit der US-Börsenaufsicht SEC gütlich geeinigt. Dies berichtet heute die Online-Ausgabe der "Washington Post", von offizieller Seite gibt es noch keine diesbezügliche Erklärung. Die SEC hatte Microsoft unterstellt, der Konzern habe möglicherweise bei der Bilanzierung zu geringe Umsätze ausgewiesen (sonst ist meist das Gegenteil der Fall), um Rücklagen zu bilden und die Umsätze in schlechteren Zeiten nachzuschieben.

Microsoft hat ein derartiges Vorgehen weder eingestanden noch geleugnet und wird im Zuge der Übereinkunft auf jeden Fall für die Zukunft davon absehen. Eine Strafe muss der Softwareriese dem Vernehmen nach nicht zahlen. (tc)