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Bea-Profit zieht deutlich an

19.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bea Systems hat seinen Nettoprofit im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahresszeitraum um 35 Prozent von 25,3 Millionen auf 34,1 Millionen Dollar oder acht Cent pro Aktie gesteigert. Sondereffekte ausgeklammert erzielte der kalifornische Anbieter von Infrastruktursoftware einen (Pro-forma-)Profit von neun Cent je Anteil und erfüllte damit die Markterwartungen.

Der Umsatz legte im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 281,7 Millionen Dollar zu - von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 275 Millionen Dollar hohen Einnahmen gerechnet. Bea profitierte dabei vor allem von den um 16 Prozent auf 165 Millionen Dollar gestiegenen Service- und Wartungseinnahmen. Die für künftiges Wachstum wichtigen Lizenzerlöse schrumpften dagegen erneut, nämlich um 3,4 Prozent auf 116 Millionen Dollar. Dennoch zeigte sich Bea-Chef Alfred Chuang mit dem Quartalsergebnissen zufrieden: "Unser Team hat eine exzellente Leistung vollbracht", so Chuang. "Unser Umsatz im vergangenen Quartal war außergewöhnlich hoch. Wir konnten mehr und höhere Lizenzverträge unterzeichnen als je zuvor in einem ersten Quartal."

Im laufenden zweiten Quartal rechnet der Firmenchef mit einem Umsatzwachstum von mindestens sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 281 bis 291 Millionen Dollar. Ausgehend von diesen Schätzungen erwarten die Analysten, dass Bea den Rückgang der Lizenzerlöse in den Griff bekommt und stabile, wenn nicht sogar leicht höhere Softwareeinnahmen erwirtschaftet. (mb)