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Ascential führt Datenintegrationstechnik enger zusammen

18.05.2004

Ascential Software hat Version 7.5 seine Softwareplattform für die Datenintegration und -austausch im Unternehmen "Ascential Enterprise Integration Suite" vorgestellt. Sie bietet Funktionen für die Profilierung, Transformation und Bearbeitung (Cleansing) von Daten und setzt sich aus drei, laut Hersteller nun enger miteinander integrierten Produkten zusammen.

So lassen sich mit "Datastage" Daten aus Unternehmensanwendungen extrahieren, transformieren und und beispielsweise in ein Data Warehouse überführen oder Daten aus Messaging-Systemen erfassen. Das Produkt "Quality Stage" dient zur Automatisierung von Datenqualitätsprozessen wie Analyse, Standardisierung, Abgleich und Bereinigung. "Datastage TX" schließlich adressiert die Datenintegration auf der Basis von Geschäftsprozessen und stammt ursprünglich vom Anbieter Mercator, den Ascential letztes Jahr übernahm.

Speziell für das bessere Zusammenspiel der Komponenten der Suite soll unter anderem "Ascential RTI" sorgen, das funktional einen Integrations-Layer zwischen den Produkten schafft. So können beispielsweise Datentransformationen (Maps) in Datastage TX über RTI als Web-Services oder über Java-Message-Service-API verfügbar gemacht werden. Ferner können Benutzer von Datastage Cleansing-Prozesse in Quality Stage in ihre Arbeit einbeziehen.

Eine weitere Neuerung der Suite sind die "Mobile Services for Ascential RTI", mit denen sich Integrationsdienste auch über mobile Clients aufrufen lassen sowie die Software "RTI Mobile Director", mit der sich eine Fernwartung von Datastage über Handhelds vornehmen lassen soll.

Trotz der Verbesserungen und der engeren Integration der Bestandteile der Suite, sieht zumindest Shawn Willett, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Current Analysis, noch Defizite. So gebe es beispielsweise weiterhin weitgehend separate Benutzerschnittstellen für die drei Kernprodukte, und auch der Aufbau eines gemeinsamen Komponenten-Repository oder durchgängigen Metadaten-Layers sei noch nicht geschafft. Vielmehr würden diese Arbeiten laut Willett sich noch durch die nächsten Release-Stände fortsetzen. (as)