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ARM bilanziert mageres viertes Quartal

28.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britische Chipdesigner ARM Holdings Plc. hat heute Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtgeschäftsjahr 2002 veröffentlicht. Das Jahr ging für das Unternehmen nicht eben erfreulich zu Ende: Für das letzte Vierteljahr weist ARM nur noch 3,36 Millionen Pfund (umgerechnet 5,5 Millionen Dollar oder 5,1 Millionen Euro) oder vier Pence pro Aktie Gewinn aus nach 9,35 Millionen Pfund oder neun Pence je Anteilschein im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Quartalsumsatz ging im Jahresvergleich von 40,22 auf 32,31 Millionen Pfund zurück.

Für das gesamte Geschäftsjahr sieht das Bild besser aus. Hier ergibt sich auf Basis von Einnahmen in Höhe von 150,92 Millionen Pfund ein Gewinn von 30,83 Millionen Pfund oder 3,1 Pence pro Aktie. Im Vorjahr hatte ARM 146,27 Millionen Pfund eingenommen und einen Reingewinn von 31,93 Millionen Pfund oder 3,3 Pence je Anteilschein erwirtschaftet. Das britische Unternehmen hat seine Belegschaft zum Jahresende um rund zwölf Prozent auf 721 Mitarbeiter reduziert. CEO Warren East rechnet angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage vorerst mit stagnierenden Einnahmen, sieht sein Unternehmen aber mittel- und langfristig bestens aufgestellt für weiteres Wachstum. (tc)