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AMDs Chips verkaufen sich gut

08.10.2004

Mit einem Umsatz von 1,24 Milliarden Dollar beendete der Intel-Rivale AMD sein drittes Fiskalquartal (Ende: 26. September). Die Einnahmen stiegen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 30 Prozent. AMD hatte erst vor einer Woche die eigenen Erwartungen reduziert - ursprünglich sollte etwas mehr als im direkten Vorquartal (1,26 Milliarden Dollar) umgesetzt werden. Der Gewinn belief sich auf 43,8 Millionen Dollar, nachdem die Company im Vorjahreszeitraum noch einen Verlust von 31,2 Millionen Dollar verzeichnen musste. Damit konnte AMD das vierte Folgequartal mit einem Gewinn abschließen. Die Bruttomarge verbesserte sich sequenziell von 38 auf 40 Prozent.

Leichte Probleme hat AMD in seiner Flash-Speicher-Sparte Spansion. Gegenüber dem Vorjahr stiegen zwar die Einnahmen um 27 Prozent, verglichen mit dem zweiten Fiskalquartal schrumpften die Umsätze allerdings um ein Fünftel. Das Unternehmen erklärte dies mit der schwachen Nachfrage im Handy-Bereich. Besser läuft es im traditionellen Kerngeschäft mit Mikroprozessoren, wo AMD erstmals einen technischen Vorsprung gegen Intel verteidigen muss. Hier kletterten die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 und dem Vorquartal um 21 Prozent.

Der Ausblick fiel zudem besser als erwartet aus - viele Chiphersteller hatten zuletzt vor schlechten Geschäften gewarnt. Der gesamte Umsatz soll im laufenden Berichtszeitraum sequenziell steigen: Flash-Speicher würden stagnieren beziehungsweise geringfügig zulegen, die Nachfrage nach CPUs liege sogar über dem saisonalen Trend. (ajf)