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ZVEI sieht keine Trendwende

25.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ( ZVEI) ist mit der Geschäftsentwicklung der Branche in diesem Jahr alles andere als zufrieden. Gesamtwirtschaftliche Impulse fehlten, ein Aufschwung sei 2003 nicht zu erkennen. "Mehr als die 'rote Null' wird bei der Umsatzentwicklung nicht drin sein", befürchtet Hauptgeschäftsführer Gotthard Graß. Die Auftragseingänge lägen in den ersten vier Monaten des Jahres nur geringfügig über dem extrem niedrigen Vorjahresniveau.

Von Januar bis April 2003 seien die Umsätze der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 50 Milliarden Euro gesunken. Dabei habe das Auslandgeschäft aufgrund eines massiven Einbruchs im April stagniert, die Inlandseinnahmen seien um zwei Prozent gesunken. Auch die Ertragslage bleibe "weiterhin angespannt". Besserung sei kaum in Sicht, da weder bei Investitions- noch bei Gebrauchsgütern oder Baulelmenten eine steigende Nachfrage verzeichnet werde. Dies mache sich auch in der weiter rückläufigen Beschäftigung bemerkbar. Seit Beginn des Jahres habe sich die Zahl der Arbeitsplätze in den deutschen Betrieben der Branche um rund 10.000 auf 832.000 Arbeiter und Angestellte zu Ende April verringert und sich der Beschäftigungsrückgang nur leicht verlangsamt, so Graß. (tc)