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WWW10: IBM kündigt WSFL an

04.05.2001
Robert Sutor, IBMs Stratege für E-Business-Standards, hat in seiner Keynote auf der zehnten World Wide Web Conference eine neue Sprache für den Workflow von Web-Services vorgestellt.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM wird in den nächsten Wochen den Entwurf einer neuen Sprache zur Definition des Workflows von Web-Services vorstellen. Dies kündigte Robert Sutor, Director of E-Business Standards Strategy, in seiner Keynote-Ansprache auf der zehnten World Wide Web Conference in Hongkong an.

"Wir stehen gerade an einem Punkt, den man rückblickend als den wichtigsten Zeitraum ansehen wird, um Web-Services auf den richtigen Weg zu bringen", erklärte Sutor. WSFL, kurz für Web Services Flow Language, soll nach dem Willen der IBM die Art und Weise beschreiben, in der eine Serie von Funktionen bei der Bereitstellung eines Web-Service zusammenarbeiten. Beispielsweise, so der IBM Mann, lasse sich in WSFL die Leistung eines Web-Dienstes festlegen, um die Festlegung von Service Level Agreements zu erleichtern.

IBM sieht WSFL allerdings nur als einen ersten Schritt in Richtung einer zu erwartenden Standardisierung. Andere Unternehmen und Standardisierungsgremien würden den Entwurf sicher weiter verfeinern und optimieren.