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Wurm "Mimail" will auch in der Variante "J" Kreditkartendaten

19.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Ende letzter Woche die Version "I" des Wurms "Mimail" aufgetaucht ist (Computerwoche online berichtete), warnen Antiviren-Experten nun vor "Mimail.J". Wie der Vorgänger versucht der Schädling mittels gefälschten PayPal-Fensters Kreditkartendaten der Opfer auszuspionieren, diese in der Datei "paypal.sys" zu speichern und an einen Server außerhalb des Netzwerks zu senden. Unterschiede gibt es lediglich in der Betreffzeile und im Nachrichtentext. So ist die neue Mimail-Variante an dem Subject "IMPORTANT" und dem Text

Dear PayPal member,

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zu erkennen.

Mimail präsentiert gefälschte PayPal-Fenster. Experten raten, auf keinen Fall Kreditkartendaten einzutragen und infizierte Mails zu löschen.
Mimail präsentiert gefälschte PayPal-Fenster. Experten raten, auf keinen Fall Kreditkartendaten einzutragen und infizierte Mails zu löschen.

Die Schadroutine befindet sich im Mail-Anhang mit der Bezeichnung "InfoUpdate.exe" oder "www.paypal.com.pif". Die Experten raten, entsprechende Mails zu löschen und den Anhang keinesfalls zu starten. (lex)