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Trinkaus & Burkhardt setzt auf Linux und IBM

21.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Investmentbank HSBC Trinkaus & Burkhardt, Düsseldorf, wird zur Verwaltung ihrer Kundenstammdaten für die Wertpapierabrechnung künftig eine Linux-basierte Intranet-Lösung auf einem Großrechner des Typs "IBM zSeries" einsetzen. Mit Hilfe des Systems will der Finanzdienstleister eine Durchsatzsteigerung für die Wertpapierabrechnung erreichen und gleichzeitig die Funktionalität für den Kundenservice erhöhen. Die Daten der neuen Anwendung befinden sich in einer DB2-Datenbank auf Basis von OS/390. Aus technischer Sicht besteht die Applikation aus mehreren Java-Servlet-Programmen, die mit "DB2 für OS/390" via "DB2 Connect" kommunizieren. Als Laufzeitumgebung kommt "IBM Websphere Application Server Advanced Edition 3.5" zum Einsatz.

Die Lösung verbinde die Vorteile der vorhandenen Großrechner-Installation mit den Möglichkeiten moderner Software-Komponenten wie Linux, Java und Websphere, sagte Manfred Hartmann, Leiter IT-Systeme bei Trinkaus & Burkhardt. Gleichzeitig könne sie verhältnismäßig einfach in die bestehende IT-Infrastruktur des Bankhauses integriert werden.

Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Pilotphase. Der Produktivstart ist für das dritte Quartal 2002 geplant. (jw)